Die Propaganda-Bombardements der Medien und Politiker!

Von Evelyn Hecht- Galinski, 24.08.2016

Als das Bild des kleinen syrischen Kindes Omran durch alle Printmedien ging, wie er da gerettet voller Staub und Blut, mit Entsetzen im Gesicht im Krankenwagen sitzt, da hieß es: „Hinschauen ist Pflicht„. Wir leben in einer Welt der Bilder, daher ist es legitim, die Menschen aufzurütteln.

Das gleiche Phänomen tauchte schon auf mit dem Bild des kleinen syrischen Jungen Aylan, der ertrunken ist und von der Brandung angeschwemmt wurde. Was haben beide Bilder gemeinsam?

Sie dürfen gezeigt werden, um das Grauen in Syrien zu zeigen.

Ganz anders stellt sich allerdings die Situation dar, als es um den Gaza-Völkermord 2014 ging

Walter Herrmann, mein vor kurzem verstorbener Freund und Symbol der Kölner Klagemauer, wurde von einem Kölner Gericht im Februar 2015 angeklagt, weil er, Zitat: „entgegen § 15 Abs. 1 Nr. 1 in Verbindung mit Abs. 2 Nr. 3 Jugendschutzgesetz schwer jugendgefährdende Trägermedien ausgestellt habe, welche Menschen die sterben oder schweren körperlichen Leiden ausgesetzt sind und waren, in einer Menschenwürde verletzender Weise darstellen und ein tatsächliches Geschehen wiedergeben, ohne dass ein überwiegend berechtigtes Interesse gerade an dieser Form der Berichterstattung vorliegt.“ Zitat Ende.
Walter Herrmann wurde also angeklagt, weil er laut Kölner Gericht „vermeintlich“ völkerrechtswidrige und unmenschliche Kriegsgräuel durch Bildmaterial aus „israelisch-palästinensischen Konfliktzonen„, von toten, schwer verletzten und blutüberströmten Kindern und Jugendlichen aus Gaza ausstellte. Schon damals schrieb ich, dass es nicht Walter Herrmann und die Kölner Klagemauer war, der die Menschenwürde verletzte, sondern allein die Völkerrechts- und Menschenrechtsverbrechen der „Jüdischen Verteidigungssoldaten„, die durch die Ermordung von tausenden Zivilisten, darunter eben auch über 450 palästinensische Kinder in Gaza die Menschenwürde verletzten.
Nützliche und unnützliche Bilder
Was lernen wir daraus? Wenn die Medien ihnen nützliche Bilder des Kriegsgrauens zeigen, dann ist das legitim, aber wenn es um Fotos geht, die die Gräuel der „jüdischen Verteidigungsarmee“ zeigen, dann gefährdet das angeblich den Jugendschutz und die Menschenwürde.
Und wieder einmal sind wir bei der deutschen Sonderbehandlung, wenn es um den „Jüdischen Staat“ und das Besatzerregime geht…

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